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lumpi3
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hi ich habe irgendwo mal gelesen das commodore niemals lizensgebühren für entwicklungen am amiga (egal welcher) verlangt hatt !
kann man eigendlich so sau dumm sein ? nintendo zb. macht das schon seit dem nes so bei einem gba spiel zum beispiel bleiben laut einer offizellen mitteilung nintendos von den ca. 40 € wo das game kostet nur höchstens 3-4 euro pro verkauftem exemplar dem entwickler/publisher
ich denke wäre man da nicht so blauäugig gewesen hätte man vieleicht trotz zahlreicher fehlentscheidungen (hardware) nicht konkurs gehen müssen
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robotriot
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Naja, kann man sehen wie man will. Für den Konsumenten ist es natürlich besser ohne Lizenzierung, da die Spiele günstiger sein können. Im Konsolenbereich ist es natürlich üblich, und hat da auch Vor- und Nachteile (strengere Auflagen verhindern teilweise mindere Qualität, geben den Entwicklern aber auch nicht völlige Freiheit).
Und bei nem Computer nur lizenzierte Spiele rauszubringen wär auch irgendwie blöd, das wär ja so als würde IBM heutzutage für jedes PC Spiel ein paar € abkassieren ;) Außerdem verhindert das natürlich Hobbyentwickler die sich die Lizenz nicht leisten können, welche wiederrum Software beitragen die den Hardwareverkauf fördert.
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ThorstenS
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Ähm...man musste pro CD32 Titel eine Lizenzgebühr an Commo
abdrücken.
Daher steht auch auf der ersten Seite unserer Entwicklerseite,
dass man Kontakt mit Amiga Inc. bzw. KMOS Inc. zwecks
Lizenzsierung aufnehmen muss sofern man auch heute noch
was veröffentlichen will für`s CD32.
Ob man sich allerdings daran hält, ist eine andere Sache.
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robotriot
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Hm, mussten die nicht einfach nur den Devkit kaufen und damit war die Sache erledigt?
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ThorstenS
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Nochwas...Lizenzsierung hin oder her.
Commodore hätte sowohl beim Design des CDTV als auch CD32
mehr auf Power achten sollen, als schon längst veraltete Chips
zu verbauen.
Wenn ich mir vorstelle, das CD32 ist Mitte/Ende 1993 erschienen,
die Playstation 1 von Sony ist Ende 1994 (in Japan) veröffentlicht
worden, kommt mir die Galle hoch.
CD32: 68k-Prozzi, AGA-Chipset (kein 3D), 8Bit-Sound
Playz1: Risc-Prozzi, 3D-Grafik, 16Bit-Sound
Zwischen der Veröffentlichung von beiden Konsolen liegt gerade
mal, ein Jahr.
Desweiteren mal Vergleich zwischen CDTV und CD32.
CDTV: 68000/7MHz-Prozzi, OCS-Chipsatz (kein 3D), 8Bit-Sound, 1MB-Ram
CD32: 68020/14MHz-Prozzi, AGA-Chipsatz (kein 3D), 8Bit-Sound, 2MB-Ram
Dass ist alles zuwenig, sowol für eine Settop-Box (CDTV) als auch
für eine Konsole (CD32).
Wenn ich mir so überlege, dass Commo für das CD32 noch eine
Erweiterung mit 68030-Prozzi geplant hat, wird mir ganz übel.
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ThorstenS
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robotriot wrote:Hm, mussten die nicht einfach nur den Devkit kaufen und damit war die Sache erledigt?
Das denke ich nicht. Man kann eher davon ausgehen das pro
verkauften Titel ein angemessener Geldbetrag an Commo ging.
Ich werde mal Rainer Benda anschreiben ob er genaueres weiß,
ansonsten müsste man mal einen Softwarehersteller anschreiben.
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robotriot
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Naja, ich denke mal Commodore hatte zu dem Zeitpunkt halt auch nicht die Mittel das "richtig" zu machen. Im Grunde sind alle 68k Amigas zu lahm für vernünftiges 3D, da hätten sie schon ganz spezielle Hardware entwickeln müssen, das wäre viel zu teuer gewesen.
Interessant finde ich allerdings dass der Akiko C2P kann, sprich er ist sowas wie ein 3D Beschleuniger für Arme (3D as in 3D Engines wie Doom/Fears/Gloom, nicht Polygone) - scheint aber nie verwendet worden zu sein.
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ThorstenS
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robotriot wrote:Naja, ich denke mal Commodore hatte zu dem Zeitpunkt halt auch nicht die Mittel das "richtig" zu machen. Im Grunde sind alle 68k Amigas zu lahm für vernünftiges 3D, da hätten sie schon ganz spezielle Hardware entwickeln müssen, das wäre viel zu teuer gewesen.
Interessant finde ich allerdings dass der Akiko C2P kann, sprich er ist sowas wie ein 3D Beschleuniger für Arme (3D as in 3D Engines wie Doom/Fears/Gloom, nicht Polygone) - scheint aber nie verwendet worden zu sein.
Zu Deinem ersten Abschnitt:
Man hätte schon viel früher anfangen sollen, nicht NUR auf eigene
Chips zu setzen und sich auch mal bei anderen Firmen umsehen
sollen. Bei dem Prozessor (Motorola) ging dass doch auch, warum
also nicht bei einem 3D-Chip.
Zu Deinem letzten Abschnitt:
Akiko hin oder her, doch dieser Chip hätte im großen und ganzen
eh nicht viel ausrichten können, da zum einen der verwendete
68020/14MHz Prozessor viel zu langsam gewesen wäre und zum
anderen der Arbeitsspeicher von 2MB hoffnungslos zu klein gewesen
wäre.
Wenn ich von 3D spreche, meine ich nicht Spiele wie Doom sondern
eher wie Quake.
Wenn man sich die Hardwareanforderungen von Quake ansieht,
wird man schnell feststellen, dass solche Spiele nie auf dem CD32
veröffentlicht hätten können.
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robotriot
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Schon klar, aber Quake kam auch erst 1996 raus ;) Wenn man sich überlegt dass die Hardware 92-93 entwickelt wurde, war das eh alles noch Zukunftsmusik. Virtua Fighter ist auch erst 93 rausgekommen, und das war ja auch erstmal nur ein Spielhallenspiel. Das wäre damals viel zu teuer gewesen eine Konsole zu entwickeln die Spiele auf diesem graphischem Niveau darstellen kann, bzw. wär der Verkaufspreis deutlich zu hoch (siehe NeoGeo ;).
RAM ist bei Konsolen aber überbewertet - die XBox hat auch nur 64MB, und das SNES, das graphisch im großen und ganzen mehr drauf hatte als das CD32 sogar nur 128kb + 64kb Videoram.
Aber stimmt schon, nicht selbstentwickelte Chips wären wohl gut gewesen, da entfielen schon mal die Entwicklungskosten.
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Robert
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Zwei Sachen:
1. Der Akiko ist noch weniger als ein 3D-Chip für Arme, da er nur eine spezielle Unzulänglichkeit der Amiga Grafikchips ausbügelt (hatte ich letztens ausführlicher in die Wikipedia geschrieben, könnt Ihr da nachlesen).
2. Niemals nie das RAM einer Modulkonsole mit einer CD-Konsole vergleichen. Wenn man ein ROM-Modul hat, muß man nicht alles ins RAM laden.
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ThorstenS
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Habe Antwort von Rainer Benda bezüglich der Lizenzsierung bekommen:
[*:7bd3377074] Wollte man damals als Entwickler eingetragen werden, musste man
jährliche Gebühren bezahlen.
[*:7bd3377074] Ging es um Titel, waren es (so glaubt R.B.) 2 Dollar pro Stück,
die an C= USA zu zahlen waren.... (genauer weiss R.B. es leider auch
nicht mehr....)
R.B. = Rainer Benda
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robotriot
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Robert: nun gut, ich dachte halt am Amiga braucht man C2P für den fake-3D Kram, im Gegensatz zu VGA, und wenn das Hardwaremässig extra unterstützt wird sollte es ja etwas flotter gehen.
Jo, genau, mein ich doch :)
http://de.wikipedia.org/wiki/CD32
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